 |
 |
 |
Der sternstadt-Wettbewerb 2002
Die Preisträger
|
Die drei Hauptpreise
|
Tübingen Südstadt: Modell der neuen Urbanität
Der Entwicklungsbereich Stuttgarter Straße / Französisches Viertel in der Tübinger Südstadt bekam den mit 20.000 Euro dotierten ersten Preis im sternstadt-Wettbewerb, weil hier die Forderungen nach einem Wohnumfeld mit Wir-Gefühl, ökologischem Bauen, wirtschaftlicher Entwicklung sowie Verkehrsplanung am mustergültigsten erfüllt sind.
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Wie man die »Platte« putzen kann ...
Die architektonisch wie sozial beispielhafte Revitalisierung der Plattenbausiedlung »Physikerviertel« in Leinefelde und die breite Palette ungewöhnlicher Umnutzungen belohnte die sternstadt-Jury einstimmig mit dem mit 17.000 € dotierten 2. Hauptpreis und empfahl westdeutschen Stadtplanern die Reise nach Thüringen: »Manche Stadt im reichen Westen wäre froh, wenn sie eine solche Siedlung hätte.«
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Toskana bei Köln
Das »Quartier Chronos« in Hennef/Sieg vermittelt den Eindruck als sei ein Stück Toskana in das Industriestädtchen südlich von Köln verpflanzt worden. Mit moderner Architektur ein ökologisches Stadtviertel zu bauen, das wie historisch gewachsen erscheint, belohnte die sternstadt-Jury einstimmig mit dem mit 13.000 € dotierten 3. Hauptpreis.
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Neben den drei Hauptpreisen für überzeugende Gesamtkonzepte waren in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft 30.000 € für hervorragende sternstadt-Lösungen in einzelnen Kategorien ausgelobt.
|
Kategorie »Soziales und Wohnumfeld«
|
Do it Yourself
In München-Haidhausen modernisiert die private Genossenschaft Wogeno in Eigenarbeit Altbauten und schafft so preisgünstigen ökologischen Wohnraum. Die Wogeno versteht sich als modellhafte Dachorganisation für genossenschaftliche Sanierungsvorhaben und Neubauten.
Das Projekt bekam 2.500 €, gefördert von der BASF
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Hier muss was los sein ...
Auf dem Areal der stillgelegten Zeche »Tremonia« in Dortmund baut die Bürgerinitiative W.I.R. ein ökologisches Stadtquartier mit Gemeinschaftshaus für Jung und Alt unter dem Motto »Miteinander wohnen miteinander leben«. Nachbarschaftshilfe im Alltag steht obenan bei dem Projekt.
Das Projekt bekam 2.500 €, gefördert von der BASF
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Kategorie »Wirtschaftliche Entwicklung«
|
Jobs gleich um die Ecke
Um Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen, muss die Lage stimmen. Der Aegidienhof in Lübeck, bisher nicht gerade die beste Adresse, bekommt durch ein gemeinschaftlich finanziertes Wohnprojekt für Jung und Alt neues Leben, das Geschäfte und Dienstleister in die wunderbare historische Anlage lockt.
Das Projekt bekam 2.500 €, gefördert von der Deutschen Ausgleichsbank DtA.
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
City-Quartier als Gründerfabrik
In Mainz wird die unattraktive Nachkriegsbebauung hinter dem Bahnhof von der Wohnbau Mainz durch eine Gasse mit 56 Wohnungen, Läden, Cafés, Büros und Heimarbeitsplätzen geöffnet. Die Anbindung sorgt für Aufschwung in dem bisher vom städtischen Leben eher abgeschottenen Viertel.
Das Projekt bekam 2.500 €, gefördert von der Deutschen Ausgleichsbank DtA.
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Kategorie »Modernisierung«
|
Aus Alt mach Neu oder weg damit ...
Die von britschen Truppen ramponierte Lincoln-Kaserne in Münster hat die Stadt mit dem örtlichen Verein »Dach überm Kopf« modernisiert und in Wohnungen verwandelt unter größter Rücksichtnahme auf die noble Fassade der denkmalgeschützten Gebäude. Für den weiteren Ausbau des Militärgeländes wurde eine »Initiative Nachbarschaft« gegründet, die das Zusammenleben fördern soll.
Das Projekt bekam 1.667 €, gefördert von Caparol
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Baukultur in alten Mauern
In Berlin-Lankwitz gelang dem Kasseler Architekturbüro Baufrösche eine mustergültige Stadterneuerung: die niedrigen Reihenhäuser einer Siedlung aus den Jahren 1952/53 wurden aufgestockt, dadurch verdoppelte sich die Zahl der Wohnungen von 147 auf 293. Turmartige Gebäude an den Enden der Häuserzeilen, Wohngemeinschaften sowie die Einrichtung von Geschäften und einem Internetcafé machen das Projekt zu einem lebendigen Beispiel für die Aufwertung langweiliger Wohnanlagen.
Das Projekt bekam 1.667 €, gefördert von Caparol
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Neues Leben in alten Steinen
In Neuss errichteten die Architekten Böttger und der Neusser Bauverein auf einem alten Bauernhof mit wertvollem Baumbestand mitten im Ort eine neue Wohnanlage aus alten Steinen von fast mediterranem Charakter. Gemeinschaftliches Leben auf dem Hof in altengerechten Erdgeschossen und darüberliegenden Maisonnetten schafft ein spezifisches sternstadt-Flair und erfüllt damit das Fünfte Gebot »Rückbesinnung auf Traditionen«.
Das Projekt bekam 1.667 €, gefördert von Caparol
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Kategorie »Vernetzte Zukunftssiedlung«
|
Wohnen im Web Traum oder Albtraum?
Die Mieterinitiative Karlsruhe (Mika) ist gemeinsam »drin«. Sie hat beim Umbau von vier Ex-Wehrmachtsgebäuden in 86 Sozialwohnungen nicht nur auf Öko und Wohnen mit Carsharing und Gemeinschaftseinrichtungen Wert gelegt, sondern auch auf Informationstechnik: kostenlose Telefongespräche über die Hausanlage, ein eigener Server und ein Intranet, das alle Bewohner gebührenfrei miteinander verbindet, sowie Servicedienste über das Netz eröffnen ungewöhnliche Kommunikationsmöglichkeiten.
Das Projekt bekam 5.000 €, gefördert von RWE-Powerline
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Kategorie »Öko-sternstadt«
|
Mit natürlichen Kräften ...
In Calw nutzen die Stadtwerke Wasserkraft aus einem schnell fließenden Bach zur Stromerzeugung und betreiben damit Wärmepumpen, die dem von Industrieabwässern erhitzten Fluss Nagold Heizwärme für 100 Haushalte abzapfen. Obwohl die Öko-Wärme anfangs 3.33 € extra pro Monat kostete, waren die Bewohner sofort von dem Ökoverbund begeistert.
Das Projekt bekam 5.000 €, gefördert von STIEBEL ELTRON.
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|
Himmlische Kunst am Bau
In Köln-Bocklemünd hat die Entwicklungsgesellschaft Ecofys Sonnenkollektoren und Fotovoltaik-Module auf architektonisch vorbildliche Weise in die Fassaden von zwei problematischen Wohnhochhäusern aus den 60er-Jahren integriert und damit nicht nur den Anblick, sondern auch das Wohnumfeld der Anlage aufgewertet. Die fast 2.000 Bewohner des Solar-Quartiers sind nun sehr stolz auf ihre Adresse mit der himmlischen Kunst am Bau.
Das Projekt bekam 5.000 €, gefördert vom Deutschen Fachverband Solarfirmen mit den Mitgliedunternehmen Braas Dachsysteme, August Brötje, Consolar, Dachziegelwerke Pfleiderer, SCHÜCO, VIESSMANN und WAGNER & Co. Solartechnik.
mehr dazu im PDF-Format
|
 |

|